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17 Tage Weiterbildung in Fidschi

Schon merkwürdig, wie sich der eigene Blickwinkel im Lauf der Jahre verändert. Im Jahr 2003, als ich sechsstellig Schulden und gerade mal fünfstellige Umsätze (und da war keine große Zahl vorne dran…) machte, war es für mich ein ziemlich großes Ding, 2.000 Euro für ein Seminar auszugeben, dessen Nutzen im Vorhinein nicht abzuschätzen war. Und dann zusätzlich noch einen vierstelligen Betrag für Coaching und für Bücher.

Und einer der ersten Punkte, die mein Coach mir nahebrachte, war 10% meiner Umsätze(!) in die eigene persönliche Weiterbildung zu investieren. Das fand ich ziemlich hart. Auf meinen Hinweis, dass Bücher doch billiger seien, erntete ich nur Kopfschütteln. Weder würde ich beim Bücherlesen sonderlich viel umsetzen noch würde ich dabei spannende Menschen kennen lernen noch würde dies emotional so tief gehen, dass es zu dauerhaften Änderungen kommt.

Ich hatte das Glück, dass die ersten 3 Seminare mich sowohl persönlich als auch unternehmerisch immens weiter brachten. So konnte der Glaubenssatz, dass “Bildung noch immer die beste Investition sei” (Benjamin Franklin) leicht entstehen. Natürlich besuchte ich später auch Seminare, die mir überhaupt nichts brachten und hatte 2 Coachs, bei denen es genauso war. Aber diese konnten meinen Glaubenssatz nicht mehr ankratzen.

Letztlich ist das auch egal, ob es zwischendurch ein paar Fehlinvestitionen gab, solange das Gesamtergebnis stimmte. Und jährlich 20-100% Wachstum auf der finanziellen Ebene und eine nur schwer messbare, aber deutlich fühlbare Weiterentwicklung auf der persönlichen Ebene fühlte sich für mich als stimmiges Gesamtergebnis an. Ist ja in anderen Bereichen auch so: Wenn man mal mit einem C-Mitarbeiter richtig Geld versenkt hat macht man ja trotzdem danach nicht alles alleine und wenn man 2 Internet-Projekte in den Sand gesetzt hat, dann kommt man ja trotzdem nicht auf die Idee, dass Internet rausgeschmissenes Geld wäre. Und das obwohl meine Software-und Mitarbeiter-Fehlinvestitionen in der Vergangenheit deutlich größer waren als meine Bildungsfehlinvestitionen 😉

Aber, was wirklich spannend war: 10% meiner Umsätze für meine persönliche Weiterentwicklung auszugeben, war am Anfang viel leichter als heute. Mit 100.000 Euro Umsatz besucht man 3 Seminare und macht 2 Coachingtage. Das ist einfach. Aber mit einer Million? 30 Seminare und 20 Coachingtage? Das kanns ja wohl nicht sein. Die Antwort ist: Die Qualität zu steigern. Es gibt Coaches (die selbst einen bräuchten), die für 400 Euro am Tag arbeiten und solche, die nehmen 2.500 pro Stunde. Welcher der beiden kann einem wohl mehr zur Unternehmensführung sagen?

Genauso gibt es Seminare, die 500 Euro kosten (und gar noch staatlich bezuschusst werden) und solche, die 10.000 Euro und mehr kosten. Beim einen Seminar unterrichtet Lieschen vom Lande, die es auch nicht gebacken bekommt, beim anderen Seminar sind es Menschen, die bereits selbst (nicht nur finanziell) Großes erreicht und bewegt haben. Und fast noch wichtiger: Beim einen Seminar lernt man fast nur Menschen kennen, die garantiert nichts geschafft haben (aber zugleich allen erzählen, wie es geht), beim anderen fast nur solche, die selbst schon viel erreicht haben.

Gerade dieses Umfeld ist spielentscheidend: Egal in welcher Gruppe ich mich bewege, ich werde den einen oder anderen Glaubenssatz unbewusst übernehmen. Welche Gruppe ist da als Umfeld wohl die Bessere? Und genau aus diesem Grund freue ich mich immer, wenn es bei Seminaren zwei oder mehr Ticketkategorien gibt und nehme die teuerste. Und insofern freue ich mich jetzt auch auf meinen Seminarbesuch auf den Fidschis und die vielen neuen Ideen und Kontakte, die ich mitbringen werde :-)

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