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Günters Commitment

Light the Fire! will das Unternehmerbild im deutschsprachigen Raum ändern. Das ist sehr groß und für viele auch sehr abstrakt. Letztlich geht dies auch nur, wenn jeder Unternehmer sich fragt: Wer bin ich als Unternehmer? Wer will ich als Unternehmer sein? Wie werde ich als Unternehmer wahrgenommen und wie will ich wahrgenommen werden? Und wenn sich jeder, von seinen höchst persönlichen Antworten aus, Ziele setzt. Light the Fire ist insofern ein Kristallisationspunkt, weil es einen Rahmen für ein Commitment bietet und uns hilft, unsere Ziele gemeinsam anzugehen.

In lockerer Folge bringe ich deshalb die interessantesten persönlichen Commitments hier in meinem Blog.

Commitment von Günter Röll, Unternehmensleiter ecofriends GmbH

Günter ist Anfang 60, also der ideale Zeitpunkt, um ein Unternehmen aufzubauen ;-). Doch warum erst jetzt und warum überhaupt noch? Wenn man in einem Alter, bei dem die meisten schon die Tage bis zum Renteneintritt zählen, noch mal so richtig Gas gibt, dann reicht die Motivation aus dem Erreichen von Egozielen und auch von Kundenzielen nicht aus. Das geht nur noch mit den Weltzielen. „Wenn angesichts der nahenden Endlichkeit des eigenen Lebens die Frage nach dessen Sinn immer stärker ins Bewusstsein rückt, spätestens dann ist es an der Zeit, sein Weltziel zu definieren und mit Vehemenz umzusetzen!“ davon ist Günter überzeugt.

Bei Günter hat es sehr lange gedauert, bis er wusste, was er wollte und vor allem, warum er es wollte. Doch der Wunsch, irgendwann eine Kontinuität und damit auch den Erfolg in sein Leben rein zu bekommen, mündete letztendlich in einem hohen Maß an Beharrlichkeit, nicht aufzugeben. Diese lange Reise soll nun mit dem LTF seinen vorläufigen Höhepunkt erreichen.

Günter wurde durch den wichtigsten Glaubenssatz seines Vaters, „schaff’ was, bist’ was“ sehr negativ geprägt. So sah er ihn eigentlich nur zu den Mahlzeiten. Und mit 67 Jahren hatte sein Vater sich zudem regelrecht zu Tode gearbeitet. Dass er auf dem besten Wege war, es ihm nach zu machen, wurde ihm erst vor wenigen Jahren bewusst. Hauptauslöser für sein Umdenken war das Buch „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“. Endlich erkannte er, dass Unternehmer sein eben nicht Kohle scheffeln ohne Ende zum Ziel hat und eine 100-Stundenwoche nach sich zieht, sondern Spaß macht und Zeit für ein erfülltes Leben lässt. Eigentlich war es deprimierend, diese an sich banale Erkenntnis erst jenseits der 50 zu entdecken, aber besser spät als nie!

Richard Branson schreibt in seinem Buch „Geht nicht, gibt’s nicht“ ganz lapidar „Ich lege Ziele fest und arbeite dann aus, wie ich sie erreichen kann.“ Ansonsten hätte er eigentlich gar kein Erfolgsgeheimnis. Das hört sich ganz einfach an – ist es aber nicht. Für Günter war die größte Herausforderung, ins Handeln zu kommen und danach auch im Handeln zu bleiben. Die Teilnahme am Braintrust war ihm dabei eine große Hilfe. Hier lernte er auch, wie wichtig es ist, sich festzulegen und dies auch öffentlich kund zu tun.

Und dies ist auch der Grund, weshalb Günter sich hier committet. Nicht zuletzt ist das LTF eine exzellente Gelegenheit dazu. Ein Mann wie Richard Branson, der über 400 Unternehmen gründete, dabei noch mehrere Weltrekorde im Ballon aufstellte, der sich sozial und ökologisch stark engagiert, ist hervorragend geeignet, als Vorbild für ein eigenes Commitment zu dienen.

Und das hat sich Günter vorgenommen: Er wird bis zum LTF mindestens 80% Unternehmeraufgaben machen, nur noch 35 Stunden pro Woche arbeiten und als Ermutiger Unternehmern helfen, ihre Berufung zu finden und diese auch auszuleben. Die Motivation dazu nimmt er aus zwei Bereichen: Seine Biografie ist voll von Beispielen, wie man es nicht machen sollte. Und trotzdem nahm es bei ihm ein gutes Ende. Das macht anderen Mut, in ähnlichen Situationen nicht aufzugeben, sondern immer und immer wieder aufzustehen, nach Vorne zu blicken und aus Fehlern einfach nur zu lernen und dadurch stärker zu werden. Der zweite Bereich ist sein persönliches Weltziel und ist die logische Folge aus dem ersten Bereich: Durch ein authentisches Vorleben anderen zu zeigen, dass es sich auszahlt, sein Leben auf eine ethisch nachhaltige Wertebasis zu stellen. Dazu gehören Glaubenssätze wie „verdienen kommt von dienen“ oder „andere fördern schenkt einem selbst die größte Freude“. Wenn seine Frau, sein Sohn und seine zukünftige Schwiegertochter sagen: “Gut, dass Du Unternehmer bist, denn so können wir viel Zeit mit Dir verbringen und klasse, dass Du beim Geld auch an andere denkst”, ist er am Ziel! Denn Günter will und kann nur sein direktes Umfeld positiv beeinflussen, das aber nachhaltig. Doch auch davon ist er überzeugt: Wenn er Ende März 2014 nicht der Einzige ist, der sich selbst und sein Unternehmen entscheidend nach vorne gebracht hat, dann hat dieses Event die Chance, das Unternehmerbild in Deutschland nachhaltig zu verändern.

 

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