Veranstalter:

Unternehmercoach Event GmbH:
Tel. +49 7633 809052-0

Schreibe uns eine E-Mail:

E-Mail: info@light-the-fire.com

Lob & Kritik

Sie möchten uns etwas mitteilen? Ob freudig oder kritisch: Ihre Meinung ist uns wichtig.

Zu Lob & Kritik

Hot vom Blog.

Das Neueste von Stefan Merath.

Nikes Commitment II: Eine Idee zieht Energien an

25. Oktober 2013

0 Kommentare

Es war an der Zeit, bei Nike nachzufragen, wie weit sie mit der Idee gekommen war, Müttern den Wiedereinstieg in den Beruf zu ermöglichen. Seit der ersten Veröffentlichung ihrer Idee war einiges passiert. „Es war, als öffneten sich Türen genau in dem Moment, als ich mir sicher war“, erzählt sie mir begeistert. „Es war, als kämen die Antworten von allein, als ich begann, die richtigen Fragen zu stellen.“

Auf mein Anraten hin begann Nike mit dem genauen Blick auf ihre Zielgruppe – oder genauer, auf ihre beiden Zielgruppen! „Ich will zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, sagt sie. „Auf der einen Seite die Mütter: Als Mutter weiß ich selbst, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Mythos ist. Aber ich will auch eine weitere Zielgruppe bedienen: Kleine und mittelständische Unternehmen, die mehr und mehr mit dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel zu kämpfen haben. Und zu dieser Zielgruppe gehöre ich ja ebenfalls.“

Aus meiner Arbeit mit Unternehmern genau derselben Zielgruppe kann ich Nike schon einiges raten – und weiß, dass sie grundsätzlich mit ihren Überlegungen richtig liegt. Das Thema Mitarbeiterfindung und -führung ist ja auch in meinen Seminaren eines, das immer wiederkehrt. Nike hat nach unserem letzten Gespräch eingehend recherchiert und die Bedürfnisse beider Zielgruppen erforscht. Sie kann mir schon einige Materialien dazu vorlegen. „Die Resonanzen waren überwältigend“, strahlt sie. „Die KMU, mit denen ich sprach, waren begeistert. Einige so sehr, dass sie sofort fragten: ‘Wie kann ich Dir bei der Realisation helfen?’ Der einzige Einwand der Unternehmer:’Wo willst Du denn die Mütter hernehmen, die so etwas anbieten? Wenn’s die so einfach zu finden gäbe, hätten wir sie ja bereits gefunden?’ Die andere Zielgruppe, die Mütter, waren ebenso begeistert. Frei heraus schilderten sie mir ihre Ängste und Bedenken, die sie bisher davon abgehalten hatten, sich selbstständig zu machen. Diese Einwände waren für mich unendlich wertvoll: Der Stoff, aus dem ich die erste, grobe Unternehmensstrategie zusammen stricken konnte. Einen Zweifel allerdings hatten sie alle gemeinsam: ‘Wo willst Du denn die Unternehmer hernehmen, die uns buchen würden? Wenn’s die gäbe, hätten wir sie doch bestimmt auch schon gefunden?’“

Als Nike mir das erzählt, musste ich schmunzeln. „Tja, da wusstest Du wohl nicht, dass es nicht geht, und machst es einfach“, ermutige ich sie. Dass beide Seiten den gleichen Vorbehalt – über die andere Seite – hatten, bestärkt Nike darin, dass sie einander nicht auf dem Schirm haben: Und damit ihr neues Unternehmen um so nötiger brauchen.

Eine weitere Frage habe ich noch an Nike. Ich weiß, dass sie schon zwei Unternehmen hat. Wie schafft sie es zeitlich mit dem dritten, ohne ihre bisherigen Unternehmen aus dem Auge zu verlieren? Ich will ihr helfen, in dieser wichtigen Phase nicht den Fokus zu verlieren. „Wenn Du das schaffen willst, solltest Du konsequent nach Unternehmersystem gründen“, erkläre ich. Ich kann durchs Telefon förmlich sehen, wie sie nachdenkt. „Also von Anfang an nicht im, sondern am Unternehmen arbeiten“, nickt sie. Ich gebe ihr Tipps, wie sie das schaffen kann. Und rate ihr, gleich zu Anfang Menschen mit ins Boot zu holen, die sie unterstützen.

Als ich nach zwei Wochen erneut nachhake, hat Nike den Rat bereits umgesetzt: Sie zog sich für ein Wochenende in ein Hotel zurück. Ihre Freundin und Unternehmerin Barbara Budrich war gerne bereit, sie zu begleiten. Gemeinsam erarbeiteten die beiden Unternehmerinnen (und Mütter!) an klarer Zielgruppen-Ausrichtung, Positionierung und Strategie des neuen Unternehmens. Am Ende des Wochenendes hatten sie eine Persona erstellt (ein Marketing-Tool, das Nike bei ihren eigenen Kunden mit großem Erfolg anwendet) und die kommenden Aufgaben nach dem Unternehmersystem verteilt. Nike war sich ihrer Sache um einiges klarer geworden.

Nike erzählt: „Als das Unternehmen immer konkreter wurde, wusste ich auch, dass ich das auf keinen Fall alleine schaffe. Doch schon durch die ersten Gespräche öffneten sich Türen, als flösse die Energie gleichsam auf mich zu, sobald ich den Plan formuliert hatte: Barbara war sofort bereit, zu helfen. Ein Steuerberater aus unserem Braintrust erklärte sich bereit, alle finanziellen Belange (vor allem die für unsere Mütter) zu klären. Meine IT-Frau, selbst Mutter zweier kleiner Kinder, stellte sich sofort für Webseite und Datenbankerstellung zu Verfügung – und ist möglicherweise auch genau die Richtige für den Posten als Managerin, der es mir ermöglicht, als Unternehmerin im Hintergrund zu bleiben.

Gemeinsam geht Nike mit ihren neuen Partnerinnen und Unterstützern jetzt in wenigen Tagen in ein erstes Kick-Off-Meeting. Ich bin gespannt, wie ihre Gründungsgeschichte weiter geht.

zurück zum Blog

Kommentare

Kommentare sind hier nicht möglich

Unsere Partner: