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Nikes Commitment: Light a fire for the mothers out there

Vor 3 Jahren lebte Nike mit Mann, Kind und Hund im Grünen und hatte einen gutbezahlten Job bei einer Kölner Werbeagentur. Und sie war so unglücklich damit, dass sie krank darüber wurde. Die Art von krank, bei der Ärzte bedenklich die Köpfe schütteln und zweite Meinungen einholen.

Nach einem Jahr Ärzte-Marathon entschied sich Nike, dass sie keinen neuen Arzt brauchte, sondern einen neuen Job. Und sie entschied sich, endlich das zu wagen, was sie eigentlich schon als Teenager gewollt hatte: Die Welt zu retten. Da lag es natürlich nahe, Unternehmerin zu werden. Anfang 2011 gründete sie ihre erste Firma, Roosige Zeiten Marketing. Ihr Claim, „Marketing für Visionäre“ zeigte damals schon, dass sie eine sehr klare psychografische Zielgruppe hatte (schließlich hatte sie ja noch vor der Gründung meine Bücher gelesen 😉 ). „Ich wollte schon immer überall weiterhelfen. Ob ich nun Wale und Robben rette oder mich nun für Menschenrechte oder den Regenwald einsetzen sollte… da konnte ich mich nie entscheiden. Was lag da näher, als mir mit meiner Firma Weltverbesserer heraus zu suchen und denen zu helfen, auf ihrem Weg erfolgreich zu sein und ihre Kunden zu erreichen“, erzählt sie. Ihre Strategie ging auf, in den ersten zwei Jahren hatte sich das Unternehmen vervierfacht. Bereits im zweiten Jahr gründete sie die CamerAcademy, mit der sie Trainern, Coaches und Speakern hilft, in Videokommunikation mit ihren Kunden zu kommen.

„Ich bin jetzt im dritten Jahr und wusste erst nicht so recht, ob ich es mir leisten kann, noch ein drittes Unternehmen oder Großprojekt an den Start zu bringen“, berichtet Nike. „Klar, bisher läuft alles rund – aber ich will natürlich auch meinen Fokus nicht verlieren. Andererseits… irgendein kleines Ziel, das ich auch meinem Braintrust servieren könnte… dafür ist mir Light the Fire! einfach zu schade. So eine Chance gibt es im Leben nur ein einziges Mal. Also wollte ich mich zu etwas Besonderem verpflichten. Etwas, worauf ich wirklich stolz sein kann.“

Nike beschloss, dass jetzt Schluss damit sein müsse, anderen „nur“ beim Weltverbessern zu helfen. „Roosige Zeiten und die CamerAcademy sind beides Unternehmen, die konsequent Kundenziele verfolgen. Ich will jetzt ein Unternehmen gründen, welches das Weltziel tatsächlich nicht sekundär, sondern primär auf den Fahnen stehen hat.“

Wie es sich für eine Marketing-Expertin gehört, machte sie sich zuerst auf die Suche nach ihrer Zielgruppe. Der Zielgruppe, für die sie die Welt verbessern wollte. Und fand eine, für die ihr Herz besonders schlägt: Mütter. Genau genommen gut ausgebildete Mütter, die nicht problemlos in den Berufsalltag zurück können oder wollen, da ihre Kinder noch zu klein sind. Da Nike selbst Mutter ist, kennt sie nicht nur die Probleme einer Unternehmerin, sondern auch die einer „Working Mum“: „Ich kenne um mich herum zahllose gut ausgebildete Mütter, viele von ihnen sogar mit abgeschlossenem Studium, deren Wissen und Fähigkeiten brach liegen – weil unsere Gesellschaft, weil die Arbeitgeber einfach noch zu unflexibel sind, ihnen einen guten Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen, ohne das auf dem Rücken der Kinder auszutragen.“

Auf der anderen Seite kennt Nike aber auch all die Unternehmer ihrer Zielgruppe, der kleinen und mittelständischen Unternehmen, die offenen Auges in die Katastrophe des demografischen Wandels hineinsteuern, ohne viel dagegen machen zu können – Betriebskindergärten lohnen sich meist nicht, wenn man nur 15 Angestellte hat.

„Ich habe eine Idee, wie man die beiden Gruppen zusammenbringen kann“, verrät Nike uns. „Und ich glaube, die Idee ist ziemlich gut – jetzt muss sie nur noch auf den Weg gebracht werden.“

Aber da ist natürlich immer noch das Problem mit der Zeit und dem Fokus: Schließlich will sie Roosige Zeiten und die CamerAcademy nicht für das neue Unternehmen aufgeben. Es bleibt nur eine Möglichkeit: Von Anfang an konsequent so zu gründen, dass sie im neuen Unternehmen tatsächlich ausschließlich als Unternehmerin auftreten kann. Also von Anfang an keine anderen als U-Aufgaben.

Ich finde das Projekt aus zwei Gründen spannend. Einerseits können wir hier mitverfolgen, wie ein Unternehmen gegründet wird, das schon vor der Gründung konsequent auf Weltziel ausgerichtet ist. Zum Zweiten aber verfolgen wir eine Unternehmensgründung, die von Anfang an nach meinen strategischen Prinzipien der Aufgabentrennung und des Unternehmersystems vorgeht: Vorgehen muss, wenn es funktionieren soll.

„Richard Branson macht es ja auch nicht anders. Wenn der in jedem seiner vielen Unternehmen so viel Zeit verbrächte wie ich in meinen, müsste spätestens bei 365 Schluss sein, mehr Tage hat das Jahr nicht. Ich verpflichte mich, das neue Projekt bis zu Light the Fire! soweit zu haben, dass es reibungslos starten kann. Von der Organisation und Mitarbeitern über Businessplan und Finanzierung bis hin zu Marketing und Webpräsenz. Und erste Kundinnen gibt es dann hoffentlich auch schon!“

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