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Das Neueste von Stefan Merath.

Von der Wissenschaftsverlegerin zur Unternehmerin mit neuer Zielgruppe

Barbara Budrich http://www.budrich-academic.de/  hat schon viele unternehmerische Herausforderungen gemeistert. Sie kommt aus einer Familie mit langer unternehmerischer Tradition – ihr Vater hatte einen wissenschaftlichen Fachverlag, mit dem sie aufwuchs. Die Idee, ihr als Mutter von drei Kindern sein Unternehmen zu übertragen, war für ihren Vater nicht so verlockend, wie das Kaufangebot, das er 2003 – nach rund 30 Jahren Geschäftstätigkeit – von einem Konzern bekam.

Nach zehn Jahren in seinem Unternehmen, immer mit Aussicht auf die Übernahme „eines Tages“, hatte Barbara nun die Option, einen hervorragend bezahlten Job innerhalb des Konzerns anzunehmen, was sie auch tat. Sie blieb dort aber nur wenige Monate – dann hielt sie es nicht mehr aus: Die hochgradige Arbeitsteiligkeit, die Hierarchien, endlose und völlig sinnlose Sitzungen und Meetings, dazu Werte, die mit ihren nicht übereinstimmten. Sie war „mittelständisch verprägt“ und musste da raus!

Per 30.4.2004 endete ihr Arbeitsvertrag, am 2.5. gründete sie. 2000, 1998 und 1994 geboren war der Jüngste ihrer drei Jungs also noch keine vier Jahre alt, als sie das erste Unternehmen gründete – eine Herausforderung, vor der wohl manch eine (potenzielle) Unternehmerin kapituliert (hätte). Elternsprechtage und Geschäftsreisen lassen sich nicht immer so harmonisieren, wie die Schule es verlangt. Kinder halten sich mit Krankheiten und Schulproblemen nicht an irgendwelche Termine. Ohne die Unterstützung ihres Mannes und ohne ihr zuverlässiges und verständnisvolles Netzwerk wäre nichts von alldem möglich gewesen. Sie sagt: „Als Unternehmerin und Mutter kann ich mir keine ‚lone wolf‘-Strategie leisten – und Perfektionismus muss ich ebenso aufschieben wie Prokrastination: Jede berühmte ‚window of opportunity‘ – wie zum Beispiel zwei ungestörte Arbeitsstunden am Stück – ist nur da, wenn sie da ist und kommt vielleicht nie wieder.“

Mit inzwischen rund zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Leverkusen, mit kleinen Büros, die von festen Freien geleitet werden, in Berlin, London und Toronto, mit Vertriebspartnern in aller Welt und mit vielen festen Freien, die die Unternehmen in allen Bereichen – von Trainings über Lektoratsarbeiten und Grafik bis hin zu Projekt- und Konferenzbetreuung – unterstützen, hat das Ganze innerhalb der einschlägigen Wissenschaften und zu Teilen sogar darüber hinaus mittlerweile große Geltung erlangt und arbeitet rentabel.

Die Expertise, die sie sich über die Jahre angeeignet hat, und die Kompetenzen, die damit einhergehen, sind nicht allein für die Wissenschaft von Nutzen. Deshalb hat Barbara beschlossen, den nächsten Schritt zu tun:

„Ich möchte ein Unternehmen gründen, das genau diesen Transfer bietet. So kann ich die Erfahrungen aus der Wissenschaft und meiner bisherigen Tätigkeit mit meinen Erkenntnissen aus vielen Workshops und Büchern verknüpfen und für die KMU-Praxis fruchtbar machen.

Zwar sind die Kinder nicht mehr ganz klein – 12, 15 und 18 –, dennoch ist die Familie für mich sehr wichtig und die soll auch unter der neuerlichen Gründung nicht leiden. Also muss ich besonders gut durchdacht und clever gründen.“

Barbara will zeigen, dass Unternehmensführung auch bei mehreren Unternehmen und mehreren Kindern funktioniert. Und wir werden sie bei diesem Prozess live unterstützen und in unregelmäßigen Abständen hier in diesem Blog berichten.

Das Unternehmen soll zu Light the Fire launchen, sodass wir dann und dort die Möglichkeit haben, das zu feiern!

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